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Über PERMUNDI & MICH

Wir zeigen, dass der Wandel längst begonnen hat

Es wird heißer. Wasser wird knapper. Und wenn ich mit Freunden, Bekannten oder – in letzter Zeit immer häufiger – mit Menschen spreche, denen ich zufällig begegne, höre ich fast immer dieselben Sätze:

 

„Allein kann man ohnehin nichts bewirken.“

„Es ist doch längst zu spät.“

„Solange nur Europa etwas unternimmt, bringt das alles nichts.“


Zu diesen Aussagen kam ein Gespräch mit einem bekannten Meeresbiologen, der meinte, es sei bereits „zehn nach zwölf“. Noch eine Hiobsbotschaft.


Genau das begegnet uns jeden Tag: Nachrichten darüber, was alles schiefläuft, welche Katastrophen uns bevorstehen und auf welche Dinge wir künftig verzichten müssen. Vieles dreht sich um Probleme, Verbote und Verzicht.


Nach solchen Gesprächen blieb bei mir oft nur Frust zurück. Denn eines war für mich klar: Wir müssen etwas tun. Aber was?
Also begann ich zu recherchieren. Und plötzlich entdeckte ich eine andere Welt. Eine Welt voller Menschen, Unternehmen und Initiativen, die bereits heute zeigen, dass nachhaltiges Leben und Wirtschaften möglich ist. Viele ihrer Ideen haben nicht nur der Umwelt geholfen – sie haben auch mein eigenes Leben bereichert.


Dabei wurde mir klar: Es fehlt nicht an Lösungen. Es fehlt an Sichtbarkeit.

Ich habe mich deshalb bewusst dagegen entschieden, noch eine weitere Initiative zu gründen, die den Menschen sagt, was sie tun sollen. Stattdessen möchte ich das tun, was ich am besten kann. Nach vielen Jahren in den Bereichen Kommunikation, Marketing und Webdesign möchte ich Geschichten erzählen, recherchieren und sichtbar machen, was bereits funktioniert.


Permundi soll ein Ort sein, der Hoffnung macht. Ein Portal, das zeigt, dass nachhaltiges Leben und Wirtschaften keine Utopie sind, sondern vielerorts bereits Realität. Ein Ort, der inspiriert, zum Mitmachen einlädt und Lust macht, gute Ideen nachzuahmen.


Im Moment stehe ich noch allein hinter diesem Projekt. Deshalb werde ich mich von Künstlicher Intelligenz unterstützen lassen – bei der Recherche, beim Formulieren und teilweise auch bei der Bilderstellung. Mir ist bewusst, dass auch KI Ressourcen verbraucht. Dennoch bin ich überzeugt, dass ihr Nutzen für dieses Projekt größer ist als ihr ökologischer Fußabdruck. Und vielleicht finden wir gemeinsam im Laufe der Zeit sogar noch nachhaltigere Wege.


Permundi ist bewusst nicht kommerziell.

 

Das Portal soll unabhängig bleiben und von mir persönlich mit großer Sorgfalt geführt werden. Trotz aller Recherche und aller Bemühungen können Fehler passieren. Sollte Ihnen etwas auffallen, freue ich mich über jede Nachricht. Ich werde Hinweise sorgfältig prüfen und berechtigte Fehler selbstverständlich schnellstmöglich korrigieren.

 

Denn Permundi versteht sich nicht als fertige Antwort auf alle Fragen – sondern als Einladung, gemeinsam zu entdecken, was schon heute möglich ist.

UNSERE PHILOSOPHIE

Der Wandel ist schon im Gange — wir machen ihn sichtbar.

Wir sind es gewohnt, dass Nachhaltigkeit in Schlagzeilen vor allem eines bedeutet: schlechte Nachrichten. Katastrophenmeldungen, Verzicht, ein schlechtes Gewissen. Permundi erzählt eine andere Geschichte.


Denn sie ist längst da – nur unsichtbar. In Österreich und im ganzen deutschsprachigen Raum gibt es schon heute Menschen und Unternehmen, die zeigen, wie es anders geht: mit klugen Entscheidungen, mutigen Umstellungen und einem Alltag, der der Umwelt nicht schadet, sondern nützt. Permundi macht diese Beispiele sichtbar – nachvollziehbar, konkret und zum Nachmachen.


Wir porträtieren Unternehmen, die ihre Branche neu denken, und Menschen, die im Kleinen wie im Großen zeigen, dass ein nachhaltiges Leben kein Verzicht ist, sondern ein attraktiver Weg. Jedes Porträt beantwortet eine einfache Frage: Was genau wird hier gemacht – und wie kann ich das auch?
Ein Versprechen ist uns dabei besonders wichtig: kein Greenwashing. Wir recherchieren selbst, prüfen Belege und Zahlen, und wir sagen offen, wo die Grenzen einer Maßnahme liegen. Niemand kann sich bei uns ein Porträt erkaufen – die redaktionelle Auswahl liegt allein bei uns.
Permundi ist idealistisch gedacht: kein Geschäftsmodell, kein Ranking der "grünsten" Marke, sondern eine wachsende Sammlung guter Beispiele – getragen von Spenden und Förderungen, nicht von Werbung.


Unser Ziel ist einfach:

Wer sieht, dass Wandel möglich ist, fängt eher an, selbst etwas zu verändern.

 

Und je mehr sichtbar wird, was heute schon geht, desto größer wird der Druck, dass morgen mehr möglich wird – in Unternehmen wie in der Politik.
Permundi zeigt, was schon geht.

ChatGPT Image 10. Aug. 2026, 23_27_32.pn

KENNZAHLEN

Zwei Zahlen, an denen wir alles messen


Bei Permundi wird jede einzelne Maßnahme, die wir zeigen, an einer von zwei Zahlen gemessen: dem CO₂-Wert in der Luft und dem ökologischen Fußabdruck. Warum genau diese zwei? Und bringt es überhaupt etwas, wenn eine einzelne Person weniger Fleisch isst? Hier die Antworten – einfach erklärt.


Der CO₂-Wert in der Luft (ppm)
Stell dir die Erdatmosphäre wie eine Badewanne vor. CO₂ kommt laufend über den Zulauf hinein – durch Autos, Heizungen, Fabriken – und fließt nur sehr langsam wieder ab. Der CO₂-Wert sagt uns, wie voll die Badewanne gerade ist. Gemessen wird er in ppm, "parts per million": Wie viele CO₂-Teilchen stecken in einer Million Luftteilchen. Ein einzelnes Teilchen mehr oder weniger sieht man nicht. Aber die Messstation auf dem Mauna Loa in Hawaii (Quelle: NOAA) verfolgt den Wert seit Jahrzehnten – und er steigt stetig.
Damit sich Klimaschutz auch tatsächlich vergleichen lässt, rechnen wir jede größere Maßnahme in dieselbe Einheit um: 1 ppm entspricht rund 7,8 Milliarden Tonnen CO₂ weltweit (Quelle: Global Carbon Project). So wird aus "irgendwie klimafreundlich" eine nachvollziehbare Zahl.


Der ökologische Fußabdruck & der Earth Overshoot Day
Der zweite Wert funktioniert wie ein Haushaltsbudget. Stell dir vor, die Erde zahlt dir jedes Jahr ein bestimmtes "Naturguthaben" aus – Ackerland, Wasser, Wälder, Fischgründe. Wenn du mehr verbrauchst, als nachwächst, gehst du in die Miese – ganz wie bei einem Konto, das im Minus ist.
Gemessen wird das in globalen Hektar (gha), quasi die Fläche an fruchtbarem Land, die jemand im Schnitt braucht. In Österreich liegt der Verbrauch bei rund 6,1 gha pro Person – nachhaltig verfügbar wären aber nur etwa 1,6 gha. Würde die ganze Welt so leben wie wir in Österreich, bräuchten wir fast 4 Erden (Quelle: Global Footprint Network). Der Earth Overshoot Day ist der Tag im Jahr, an dem das Jahresbudget aufgebraucht ist und wir ab dann "auf Kredit" leben. 2026 war das in Österreich schon am 2. April, weltweit am 30. Juli.

Warum genau diese zwei Zahlen?

Zusammen decken sie die zwei großen Umweltprobleme unserer Zeit ab: die einen Maßnahmen wirken direkt auf das Klima (CO₂-ppm), die anderen auf den Verbrauch von Land, Wasser und Ressourcen (Fußabdruck). Viele Themen – etwa Ernährung – betreffen sogar beide gleichzeitig.Beide Zahlen kommen außerdem von unabhängigen, wissenschaftlichen Quellen und werden regelmäßig aktualisiert. Das heißt: Wir können nichts schönrechnen. Jede Maßnahme, die wir vorstellen, muss sich ehrlich in eine dieser beiden Zahlen übersetzen lassen – sonst kommt sie nicht auf die Plattform. Das schützt vor Greenwashing und macht gleichzeitig sichtbar, dass Klimaschutz und Ressourcenschonung zusammengehören.Bringt eine einzelne Maßnahme überhaupt etwas?Ja – auch wenn sich das im ersten Moment nicht so anfühlt.

Zurück zur Badewanne: Wenn eine Person ein Jahr lang auf Fleisch verzichtet, spart das rund 600 kg CO₂ – ein einzelner Tropfen, den man in der vollen Wanne kaum sieht.Aber Tropfen für Tropfen wird eine Welle. Würde nur 1 % der österreichischen Bevölkerung – etwa 90.000 Menschen – ein Jahr lang auf Fleisch verzichten, kämen rund 54.000 Tonnen CO₂ zusammen. Das ist etwa so viel, wie 12.000 Autos in einem Jahr ausstoßen. Und weil für ein Kilogramm Rindfleisch je nach Haltung 144 bis 258 Quadratmeter Land gebraucht werden, sinkt gleichzeitig auch der ökologische Fußabdruck – die eingesparte Fläche entlastet direkt das "Naturguthaben".Genau das ist unser Punkt: Eine einzelne Alltagsentscheidung wirkt winzig. Aber viele gleiche Entscheidungen, addiert über viele Menschen, bewegen echte Zahlen – ppm wie gha. Deshalb zeigen wir bei jeder Maßnahme auf Permundi nicht nur, was jemand tut, sondern auch, was es – hochgerechnet – tatsächlich bringt.

Was passiert wenn die Badewanne überläuft und/oder unsere Erde aufgebraucht ist? Hier geht es zum Artikel

 

Quellen: NOAA Global Monitoring Laboratory (CO₂-ppm), Global Carbon Project (Umrechnung ppm–Gt CO₂), Global Footprint Network (ökologischer Fußabdruck, Earth Overshoot Day), WWF/Statista (CO₂- und Flächenbilanz Fleischkonsum).

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