Wie entstehen die Inhalte auf Permundi?

Wer über Nachhaltigkeit schreibt, muss sich an höhere Maßstäbe halten als andere – sonst wird die eigene Botschaft unglaubwürdig. Deshalb legen wir offen, wie ein Artikel auf Permundi.com entsteht: von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung. Damit ihr jeden Text selbst einordnen und überprüfen könnt.
Warum wir das überhaupt zeigen
Permundi.com ist idealistisch finanziert – über Spenden und Förderungen, nicht über Werbung. Es gibt bei uns bewusst keine Affiliate-Links und keine bezahlten Kooperationen. Kein Unternehmen und keine Organisation kann sich ein Porträt erkaufen. Das ist keine Werbefloskel, sondern die Grundvoraussetzung dafür, dass ihr uns vertrauen könnt: Wir haben schlicht keinen finanziellen Grund, etwas schönzureden.
So recherchieren wir
Jedes Porträt und jeder Beitrag wird selbst recherchiert und geschrieben – wir übernehmen keine fertigen Presseaussendungen von Unternehmen. Im Mittelpunkt steht immer dieselbe Frage: Was genau macht diese Person oder dieses Unternehmen gut, und wie wird das konkret umgesetzt? Es soll nachvollziehbar und nachahmbar sein, nicht nur werblich klingen.
Bevor ein Porträt entsteht, prüfen wir es an klaren Kriterien:
Belegbarkeit: Die Maßnahme muss nachweisbar sein – über Zahlen, Zertifikate, unabhängige Quellen oder eigene Recherche vor Ort. Eine PR-Behauptung allein reicht nicht.
Ganzheitliche Betrachtung: Ein einzelnes "grünes" Produkt zählt nicht, wenn das Kerngeschäft massiv umweltschädlich ist. Wir betreiben keinen Feigenblatt-Journalismus.
Redaktionelle Unabhängigkeit: Porträtierte wissen, dass kritisch nachgefragt wird und unbelegte Aussagen nicht übernommen werden.
Rückfragerecht: Wo möglich, verifizieren wir Aussagen mit unabhängigen Quellen oder fragen direkt beim Unternehmen nach.
Ehrliche Zahlen-Zuordnung: Kein Artikel darf eine ppm- oder Fußabdruck-Angabe suggerieren, die sich rechnerisch nicht nachvollziehen lässt.
Wenn ein Vorhaben diesen Kriterien nicht standhält – etwa bei Greenwashing-Verdacht oder fehlenden Belegen – wird es bei uns bewusst nicht veröffentlicht.
Wie wir mit Zahlen umgehen
Jede Maßnahme, die wir zeigen, wird ehrlich auf eine unserer beiden Leitzahlen zurückgeführt: den 🌡️ CO₂-Wert in der Luft (ppm) oder den 🌍 ökologischen Fußabdruck (globale Hektar, Earth Overshoot Day). Damit das nicht abstrakt bleibt, übersetzen wir zusätzlich in Alltagszahlen – Kilogramm CO₂, Quadratmeter Fläche –, die man sich vorstellen kann. Der Rechenweg dahinter ist nie ein Geheimnis: Woher eine Zahl stammt und wie sie umgerechnet wurde, steht immer in der Quellenzeile am Ende jedes Artikels.
Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz?
Ja, wir setzen KI ein – und legen offen, wofür genau, statt das zu verschweigen. Bei einer halbtags arbeitenden Redaktion hilft KI dort, wo sie ehrlich Zeit spart, ohne dass dabei etwas erfunden oder schöngefärbt wird:
Recherche-Vorarbeit: KI durchsucht und fasst offizielle Quellen zusammen – etwa Berichte von NOAA, Global Footprint Network oder WWF –, damit wir schneller einen fundierten Überblick bekommen.
Erste Textentwürfe: Aus den recherchierten Fakten entstehen Rohfassungen in der einfachen, bildhaften Sprache, die Permundi.com ausmacht.
Berechnungen und Umrechnungen: Etwa globale Hektar in Quadratmeter oder CO₂-Mengen in ppm-Anteile – nachvollziehbare Rechenschritte, die sich leicht gegenprüfen lassen.
Visualisierungen: Infografiken, die komplexe Zusammenhänge auf einen Blick zeigen.
Was KI bei uns nicht tut: Sie entscheidet nicht, welches Unternehmen oder welche Person porträtiert wird, sie erfindet keine Quellen oder Zahlen, und sie ersetzt nicht die menschliche Prüfung vor der Veröffentlichung. Jede KI-gestützte Passage wird von einem Menschen gelesen, mit den Originalquellen abgeglichen und erst danach freigegeben – wie im nächsten Abschnitt beschrieben.
Die Prüfung vor der Veröffentlichung
Bevor ein Artikel online geht, gehe ich ihn persönlich noch einmal komplett durch: Jede Quelle wird nachgelesen, jeder verlinkte Link wird angeklickt und getestet, jede Zahl wird gegen die Originalquelle gegengeprüft. Ist ein Link tot, eine Quelle veraltet oder eine Zahl nicht mehr aktuell, wird der Artikel korrigiert oder zurückgestellt, bis das geklärt ist. Bei einer halbtags arbeitenden Redaktion ist das mehr Aufwand als bei einer großen Redaktion mit Fact-Checking-Team – aber genau deshalb ist es uns wichtig, keinen Artikel zu veröffentlichen, den wir nicht mit gutem Gewissen unterschreiben würden.
Was passiert, wenn sich ein Fehler einschleicht?
Trotz aller Sorgfalt kann etwas übersehen werden – eine Quelle wird überarbeitet, eine Studie widerlegt, ein Link verschwindet. Findet ihr so etwas, meldet es uns gerne. Wir korrigieren Fehler offen und sichtbar, statt sie stillschweigend zu verschwinden – auch das gehört zu einer Plattform, die kein Greenwashing betreiben will.
Zum Nachprüfen eingeladen
Wir schreiben nicht, damit man uns glaubt, sondern damit man uns überprüfen kann. Jede Quelle ist verlinkt, jede Umrechnung offengelegt, jedes Auswahlkriterium nachvollziehbar. Wer mitdenkt, mitprüft oder auf einen Fehler stößt, macht Permundi.com glaubwürdiger – und genau das braucht eine Bewegung, die auf Vertrauen aufbaut.
Diese Redaktionsrichtlinien basieren auf den Anti-Greenwashing-Kriterien und dem Rechercheprozess von Permundi.com und werden bei Bedarf aktualisiert.
Dieser Beitrag wurde von KI unterstützt


